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Polsko-niemiecka konferencja naukowa

2017-10-02 kategoria: informacja konferencja 

 

​ Polnisch-deutsche wissenschaftliche Konferenz zum Thema:

 

 
Neuere Entwicklungen in den deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen zwischen „mehr Europa“ und Brexit
 
 
am 12.10.2017

 

 
10:00 bis 16:00 Uhr
SGH Warsaw School of Economics,
al. Niepodległości 162,

 

Raum 152, Hauptgebäude G

 

 
Die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen gelten in vielerlei Hinsicht als eine Erfolgsgeschichte, die zu einer immer engeren Verflechtung der Volkswirtschaften beider Länder geführt hat. Allerdings sind 2016 die Koordinaten im europäischen und weltweiten Umfeld in Bewegung gekommen. So gab es in der an Euro- und Flüchtlingskrise laborierenden Europäischen Union mit dem Brexit-Votum ein politisches Erdbeben, das ihre Substanz bedrohlich berührt. Die neue nationalkonservative Regierung in Polen setzt ebenfalls neue Akzente und möchte mit ihrem neuen Wirtschaftsmodell das Land unabhängiger von ausländischem Kapital machen. In Deutschland wiederum wehren sich Bürger gegen die Einführung neuer Handelsabkommen, wie TTIP oder CETA, während in den USA sich der neu gewählte Präsident Donald Trump für eine stärkere Abschottung der heimischen Wirtschaft gegenüber dem Ausland ausspricht. Gleichzeitig wiederum drängen andere Länder wie die Ukraine, Türkei und die Staaten des Westbalkans auf die Aufnahme in die Europäische Union und zumindest die fünf-Präsidenten der EU nehmen die Eurokrise zum Anlass erst recht „mehr Europa“ zu fordern und die „immer engere politische Union“ zu realisieren.
Vor dem Hintergrund dieses Spannungsfeldes möchte die Konferenz mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aus Polen und Deutschland diskutieren, in welcher Weise sich dieses zwiespältige Umfeld zwischen „mehr Europa“ und Brexit auf die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen auswirkt bzw. auswirken könnte, welche Herausforderungen sich daraus für die Wirtschaftspolitik beider Ländern auf nationaler, bilateraler und supranationaler Ebene ergeben und inwieweit die Konzeption der sozialen Markwirtschaft, der sich beide Länder verpflichtet fühlen, auch für die internationalen Wirtschaftsbeziehungen als normatives Leitbild dienlich ist.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns gemeinsam zu diskutieren und freuen uns auf Ihr Kommen und ihre aktive Teilnahme
Nähre Informationen entnehmen Sie dem Flyer:Konferenz SGH 12.10.2017-Zwischen Brexit  mehr Europa_Flyer.pdfKonferenz SGH 12.10.2017-Zwischen Brexit mehr Europa_Flyer.pdf
Anmeldungen zur Teilnahme bitte an Prof. Jürgen Wandel (jwande@sgh.waw.pl oder jwandel@gmx.de)
 
Ihr Konferenzteam an der SGH
J. Olszyński, G. Wojkowska-Łodej; J. Wandel, A. Bielig

 

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